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Commercial Paper (CP)

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Das Original: Gabler Banklexikon

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    Ausführliche Definition

    kurzfristige, unbesicherte Schuldtitel (Inhaberschuldverschreibungen, v.a. aber Solawechsel) des Geldmarktes, die i.d.R. als Abzinsungspapiere zum diskontierten Nennwert emittiert und bei Fälligkeit zum Nennwert zurückgezahlt werden. Ähnlich zu einem Zerobond ergibt sich die Verzinsung über den Abschlag vom Nennwert. Die Platzierung der Papiere wird nicht durch ein Garantiesyndikat gesichert, weshalb Commercial Paper vornehmlich von Finanzgesellschaften, Industrie- und Handelsunternehmen mit der höchsten Bonitätsstufe von einer der großen Rating-Agenturen am Markt platziert werden können. Die Laufzeiten liegen i.d.R. zwischen 30 und 50 Tagen, reichen jedoch auch bis zu 270 Tage. Commercial Papers spielen auf dem nationalen Geldmarkt der USA eine große Rolle. Ihr Verkauf erfolgt direkt durch die großen Unternehmen oder indirekt über Banken, jedoch in Abstimmung mit dem Emittenten, sodass dieser stets weiß, wer seine Papiere erwirbt. Oftmals werden auch sogenannte Commercial Paper Programme aufgelegt. Vielfach werden die Schuldtitel von institutionellen Anlegern angekauft. Diese standardisierte Bewertung führt zusammen mit einem Verzeichnis der Emissionen zu einer weitgehenden Transparenz. Weniger bekannte Adressen mit einem entsprechenden Rating stellen in Verbindung mit der Emission der Commercial Papers die Garantie (Letter of Credit) einer großen Geschäftsbank oder Versicherungsgesellschaft. Für die Emittenten liegt ein Vorteil darin, dass der Zinssatz i.d.R. unter der Prime Rate liegt und die Laufzeit auf kurzfristige Finanzierungsbedürfnisse abgestimmt werden kann. Auch am Euro-Geldmarkt werden Commercial Papers gehandelt. Da Commercial Paper i.d.R. nicht börsennotiert sind, existiert kein tragfähiger Sekundärmarkt, sodass Commercial Paper während ihrer Laufzeit nur außerbörslich gehandelt werden können.

     

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