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Sourcing-Modell

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Das Original: Gabler Banklexikon

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    Ausführliche Definition im Online-Lexikon

    Ein Sourcing-Modell bildet die fachlich-organisatorische Verteilung betrieblicher (Teil-)Prozesse auf interne oder externe Leistungserbringer ab. Es konkretisiert die Sourcing-Strategie einer Bank, welche die Grundsätze und Ziele des Sourcing (z.B. maximales Outsourcing von Prozessen an einen oder mehrere Dienstleister) festlegt. Einen Ausgangspunkt zur Systematisierung von Sourcing-Modellen bietet die Einteilung nach Kompetenzen in den Bereichen Vertrieb (Vertriebsbank), Produkt und Service (Produktbank) sowie Infrastruktur (Transaktionsbank). Während Vertriebs- und Produktbanken klassische Kernbereiche von Banken betreffen, gelten Abwicklungsprozesse, wie beispielsweise die Abwicklung des Zahlungsverkehrs, aufgrund ihrer hohen Strukturiertheit von Abläufen und Beschreibungsmerkmalen (z.B. Daten in einer Überweisung) als Prozesse mit hohem Outsourcing-Potenzial. Weiterhin können sich Sourcing-Modelle sowohl auf die Gesamtbank (z.B. Vertriebsbank ohne Kontoführung) als auch auf einen bestimmten Bereich einer Bank (z.B. Spezialist Zahlungsverkehr) beziehen. Schließlich spiegelt das Betriebs- bzw. Operating-Modell mit dem Grad der (De-)Zentralisierung eines Sourcing-Modells die Betreibersicht wider. Beispielsweise kann ein international tätiger Anbieter von Backoffice-Dienstleistungen diese sowohl in den nationalen Märkten dezentral als auch zentral von einem Standort aus erbringen. Die Bestimmung von Sourcing-Modellen sollte einem definierten Vorgehen folgen, das sowohl eine systematische Servicegestaltung als auch eine darauf abgestimmte Servicebewertung umfasst.

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    Mindmap "Sourcing-Modell"

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