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Transaction Banking

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Das Original: Gabler Banklexikon

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    Ausführliche Definition

    Generell die Beschreibung eines Verhaltens im Rahmen von Bankgeschäften, das allein an den Chancen / Risiken der Einzeltransaktion und nicht einer darüber hinausgehenden Geschäftsbeziehung ausgerichtet ist.

    1. Nachfrageseite: Kundenbezogen ist Transaction Banking die Tätigung der Bankgeschäfte bei dem Kreditinstitut, das aktuell die günstigsten Konditionen bietet. Für den Kunden steht die einzelne Transaktion im Vordergrund.

    2. Anbieterseite: Bankbezogen bezeichnet Transaction Banking ein Verhalten, das sich am Nutzen eines einzelnen Kundengeschäfts für die Bank orientiert und die langfristige Kundenbeziehung in den Hintergrund stellt.

    Insgesamt gilt Transaction Banking als eher typisch für kapitalmarktorientierte Finanzsysteme wie das US-amerikanische. In bankorientierten Finanzsystemen wie dem deutschen steht demgegenüber traditionell die (beidseitige) Ausrichtung am Nutzen langfristiger Geschäftsbeziehungen (Relationship Banking) im Vordergrund. In diesem Rahmen kommt den nicht-preispolitischen Marketinginstrumenten (Produkt-, Vertriebs-, Kommunikationspolitik) entsprechend größere Bedeutung zu.

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