Direkt zum Inhalt

unsystematisches Risiko

GEPRÜFTES WISSEN
Über 100 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 8.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Banklexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition im Online-Lexikon

    Zusammenfassung aller einzeltitelspezifischen, z.B. unternehmensspezifischen, einzelwirtschaftlichen Risiken, die nicht im Zusammenhang mit übergeordneten, die dazugehörige Assetklasse insgesamt betreffenden Einflussfaktoren stehen; es wird daher auch als wertpapierbezogenes Risiko bezeichnet. Das unsystematische Risiko tritt also nur bei dem jeweiligen Einzelwert, z.B. der einzelnen Aktie, und annahmegemäß bei keinem anderen Einzelwert auf (Interkorrelation von null, d.h. Unkorreliertheit der Zufallsfehler im Markt-Modell). Das unsystematische Risiko kann daher durch Diversifikation innerhalb dieser Assetklasse weitgehend (und theoretisch – bei unendlich vielen Einzelanlagen – vollständig) ausgeschaltet werden; es verbleibt das unvermeidbare systematische Risiko, das durch Diversifikation innerhalb der Assetklasse nicht verringert werden kann. Ein unsystematisches Risiko der Assetklasse Zinsinstrumente ist beispielsweise das Bonitätsrisiko, insbesondere Ausfallrisiko, für die Anleihe eines einzelnen Emittenten. Die Diversifizierbarkeit des unsystematischen Risikos bei Korreliertheit der Zufallsfehler (Residualrenditen) ist ein zentraler Untersuchungsgegenstand der jüngeren Literatur zur Arbitrage Pricing Theory.

    Vgl. auch Residualvarianz, Residualvolatilität, Portfolio-Theorie, statistische Methoden, Faktormodelle.

    Mit Ihrer Auswahl die Relevanz der Werbung verbessern und dadurch dieses kostenfreie Angebot refinanzieren: Weitere Informationen

    Mindmap "unsystematisches Risiko"

    Hilfe zu diesem Feature
    Mindmap unsystematisches Risiko Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/unsystematisches-risiko-62103 node62103 unsystematisches Risiko node57803 Faktormodelle node62103->node57803 node56573 Capital Asset Pricing ... node62103->node56573 node59765 Markt-Modell node62103->node59765 node61751 systematisches Risiko node62103->node61751 node57803->node56573 node57803->node59765 node70836 Dreifaktorenmodell node57803->node70836 node59073 Jensen-Alpha node59073->node57803 node59073->node56573 node59073->node59765 node59073->node61751 node61297 Sharpe-Maß node59073->node61297 node59765->node56573 node99178 Lower Partial Moments node99178->node56573 node57341 Eigenkapitalkosten node57341->node56573 node61540 Standardabweichung von Alpha node61540->node59765 node61751->node57803 node61751->node56573 node62831 Zinsänderungsrisiko node61751->node62831 node61297->node62103 node61297->node61751 node71054 Performance-Messung node61297->node71054 node71035 Performance-Attribution node71035->node61297
    Mindmap unsystematisches Risiko Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/unsystematisches-risiko-62103 node62103 unsystematisches Risiko node57803 Faktormodelle node62103->node57803 node59765 Markt-Modell node62103->node59765 node61751 systematisches Risiko node62103->node61751 node56573 Capital Asset Pricing ... node56573->node62103 node61297 Sharpe-Maß node61297->node62103

    News SpringerProfessional.de

    Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

    Literaturhinweise SpringerProfessional.de

    Bücher auf springer.com