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Omega

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Das Original: Gabler Banklexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Optionsbewertungsmodelle: Lambda; (Kurs-)Elastizität einer Option. Das Omega gibt an, um wie viel Prozent sich der Fair Value einer Option oder eines Optionsscheins ändert, wenn sich der Kurs des Basiswertes um ein Prozent ändert. Im Gegensatz zum Hebel wird beim Omega der Delta-Faktor der Option berücksichtigt. Das Omega wird ermittelt, indem man den Hebel einer Option mit dem Delta-Faktor multipliziert: Omega = Hebel × Delta-Faktor. Vgl. zum Wertebereich auch Optionselastizität. In der Literatur kommt es immer wieder zu Fehlanwendungen dieser Kennzahl: Sie ist sicherlich dazu geeignet, das Delta-Risiko einer einzelnen Optionsposition besser zu charakterisieren als das eigentliche Delta, weil der relative Einfluss des Delta auf den Wert einer Option umso größer ist, je niedriger ihr Ausgangswert ist, also bei Out-of-the-Money-Optionen größer als bei In-the-money-Optionen. Dies gilt naturgemäß für alle denkbaren Elastizitätskennzahlen wie z.B. eine Volatilitätselastizität als prozentuale Änderung des Optionswertes auf eine einprozentige Änderung der Volatilität hin; ein nennenswerter Informationsgehalt ist hier nicht auszumachen. Wenn dann sogar geschlussfolgert wird, dass ein Hedgingbedarf vor allem für Out-of-the-money-Optionen bestehe, geht das insoweit fehl, als das Hedging in der Praxis regelmäßig über das gesamte Optionsbuch in einem Basiswert oder – beim Macro Hedging im Overlay Management – sogar darüber hinaus betrieben wird; die dafür erforderliche Additivität der Sensitivitätskennzahlen (bei anschließender Berücksichtigung von Korrelationen) ist für Elastizitäten nicht gegeben. Als einzige sinnhafte Elastizitätskennzahl neben dem Omega kann das Epsilon angesehen werden, weil die Dividendenrendite ohnehin unternehmensindividuell ist.

    2. Portfoliomanagement: Kurzbezeichnung für die Residualvolatilität, vor allem im Zusammenhang mit der Ermittlung der Information Ratio als Quotient aus Portefeuille-Alpha und Residualvolatilität des Portefeuilles.

    Mindmap Omega Quelle: https://www.gabler-banklexikon.de/definition/omega-60239 node60239 Omega node56081 Basiswert node60239->node56081 node70411 Information Ratio node60239->node70411 node60267 Option node60239->node60267 node60953 Residualvolatilität node60239->node60953 node56919 Delta node56919->node56081 node56919->node60267 node57299 Effizienzkurve node56573 Capital Asset Pricing ... node57803 Faktormodelle node60571 Portfolio-Theorie Weiterentwicklungen node60571->node60239 node60571->node57299 node60571->node56573 node60571->node57803 node62180 Varianz node60571->node62180 node62377 Volatilitätsindex node62377->node56081 node56578 Capped Call node56578->node56081 node62600 Wertpapier node56081->node62600 node99531 Volatility Surface node99531->node60267 node99520 Risk Reversal node99520->node60267 node61903 Tracking Error node70411->node61903 node71054 Performance-Messung node70411->node71054 node59765 Markt-Modell node70411->node59765 node62379 Volatilitätsstrategien node62379->node60267 node56193 Beta-Faktor node60953->node56193 node60953->node62600 node60953->node61903 node60953->node59765 node55574 Alpha-Faktor node55574->node70411
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