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Dow-Theorie

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Das Original: Gabler Banklexikon

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    Ausführliche Definition im Online-Lexikon

    Ansatz zur Bestimmung von Trendwenden am Aktienmarkt, der auf den Gründer des Wall Street Journals, Charles H. Dow, zurückgeht. Die Dow-Theorie basiert auf der Annahme, dass sich die Mehrheit aller Aktien auf dem Wertpapiermarkt in gleicher oder ähnlicher Weise verhält. Die Dow-Theorie unterscheidet verschiedene Auf- und Abwärtsbewegungen nach der Dauer der gleichgerichteten Kursbewegungen in Primärtrends, Sekundärtrends und Tertiärtrends. Primärtrends sind langfristige Auf- bzw. Abwärtsbewegungen (Trends), die ein Jahr oder länger dauern. Sekundärtrends sind mittelfristige Trends mit einer Dauer von zwei Monaten bis zu einem Jahr. Sie heben die Auf- bzw. Abwärtsbewegungen des Primärtrends teilweise wieder auf. Tertiärtrends sind kurzfristige Trends von wenigen Tagen bis zu zwei Monaten. Aufgrund kurzfristiger starker Preisschwankungen (Volatilität) haben Tertiärtrends für die Prognose kaum Bedeutung. Solange jedes Hoch über dem vorhergehenden Hoch und jedes Tief über dem vorhergehenden Tief liegt, ist der Primärtrend nach der Dow-Theorie aufwärts gerichtet (Bull-Market). Umgekehrt liegt ein Abwärtstrend vor, wenn jedes Tief unter dem vorhergehenden Tief und jedes Hoch unter dem vorhergehenden Hoch liegt (Bear-Market). Entsprechend sollen Signale für einen Trendwechsel erkannt werden können.

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