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Ausfallwahrscheinlichkeit

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Das Original: Gabler Banklexikon

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    Ausführliche Definition im Online-Lexikon

    Probability of Default, PD; die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Kreditnehmers, Emittenten oder Vertragspartners ist die Wahrscheinlichkeit, mit der dieser in Zukunft seinen Zahlungs- oder sonstigen Vertragsverpflichtungen nicht nachkommt. Die Bestimmung der Ausfallwahrscheinlichkeit ist zentraler Bestandteil der vorausschauenden Bonitätsanalyse und des Kreditrisikomanagements. Das Ausfallereignis kann dabei an verschiedenen Kriterien festgemacht werden, wie z.B. dem Ausbleiben einer vertragsmäßigen Zahlung über einen vordefinierten Zeitraum oder der Vornahme einer Einzelwertberichtigung aufgrund des Vorsichtsprinzips. Üblicherweise wird z.B. für jede (externe oder interne) Ratingklasse auf Basis von Zeitreihen eine Ausfallwahrscheinlichkeit auf Jahressicht berechnet; diese kann für beste Adressen ein bis zwei Basispunkte, für Non-Investment-Grade-Adressen bis zu 100 und mehr Basispunkte betragen. Wahrscheinlichkeiten für den Ausfall innerhalb mehrerer Jahre (kumulierte Ausfallwahrscheinlichkeiten) lassen sich anhand von Migrationsmatrizen bestimmen. Aus einer Migrationsmatrix wiederum kann die Wahrscheinlichkeit für den Ausfall in einem bestimmten Jahr (marginale Ausfallwahrscheinlichkeit) errechnet werden.

     

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